Jugendbeirat
der Stadt Allendorf (Lumda)

Kinder- und Jugendbeteiligung spielen in der Stadt Allendorf (Lumda) seit vielen Jahren eine große Rolle. Hier wurde
im April 1999 der erste Jugendbeirat im Landkreis Gießen auf Initiative des damaligen Bürgermeisters, Herr Hormann,
gewählt.
Der erste Beirat hatte sieben Mitglieder aus allen Stadtteilen und war drei Jahre im Amt. Er wurde im Dezember 2002
durch den zweiten abgelöst, dem neun Jugendliche angehörten.
Dieser zweite Jugendbeirat war fast fünf Jahre mit wechselnder Besetzung tätig, bevor sich 2008 zwölf neue Vertreter
und Vertreterinnen fanden (sieben aus Allendorf und fünf aus Climbach).
2011 folgte dann der vierte Jugendbeirat mit vier Allendorfern, vier Climbachern und fünf Jugendlichen aus Nordeck-
Winnen, der auch sehr lang im Amt war (bis 2015). Und schließlich wurde 2016, wie unten zu sehen, der fünfte Beirat
gebildet, der bis heute aktiv ist.
Damit blickt die Jugendbeteiligung in Allendorf (Lumda) auf eine zwanzigjährige Geschichte zurück, in deren Verlauf
es - bis auf wenige, kurze Übergangsphasen - immer eine Vertretung der Interessen Jugendlicher am Ort gegeben hat.
Die Schwerpunkte und Erfolge der bisherigen Arbeit der Jugendbeiräte findet ihr weiter unten.  


Der neue Jugendbeirat wurde 2016 gebildet.
Mitglieder:
Pascal Richter, Timon Hofmann (Sprecher), Noah Hoepfner, Niklas Pfeil, Nicolas Frötschl


Protokoll der ersten Sitzung vom 28. April 2016

Protokoll der Sitzung vom 23. Juni 2016

Protokoll der Sitzung vom 27. Oktober 2016

Protokoll der Sitzung vom 30. März 2017

Protokoll der Sitzung vom 7. November 2017

Protokoll der Sitzung vom 23. März 2018

Protokoll der Sitzung vom 2. November 2018

Protokoll der Sitzung vom 26. April 2019
 

Jugendbeirat streicht Bushaltestelle in Winnen
In seiner letzten Sitzung hatte der neue Jugendbeirat der Stadt Allendorf (Lumda), welcher seit Anfang 2016 im
Amt ist, auf die unschönen Schmierereien im Wartehäuschen der Bushaltestelle in Winnen hingewiesen und ange-
boten, diese zu überstreichen. Nachdem den Jugendlichen die Farbe zur Verfügung gestellt wurde strichen sie
am Montag, den 24. Oktober etwa vier Stunden lang den Innenbereich des Häuschens und äußerten ihre Hoffnung,
dass die Wände nun nicht mehr verunstaltet werden.
Anwesend waren v. l. n. r. Niklas Pfeil, Timon Hofmann und Pascal Richter. Noah Hoepfner kam etwas später
dazu und Nikolas Frötschl war leider verhindert. 
Neben der Farbe bekamen die Jugendlichen für ihr Engagement von der Stadt ein Frühstück und Getränke spendiert.



Allgemeines

Da Kinder und Jugendliche im Rahmen des geltenden Rechts als gleichberechtigte Mitglieder unserer Gesellschaft
anerkannt werden sollen, ist ein Ziel des Jugendbeirates, Kinder und Jugendliche am kommunalen Geschehen
teilnehmen zu lassen. Der Beirat ist parteipolitisch und konfessionell neutral. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Aufgaben und Zielsetzung
1. Der Jugendbeirat vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber der Stadt Allendorf (Lumda)
und berät die Verwaltung bei allen Angelegenheiten, die Kinder und Jugendliche betreffen.
2. Der Jugendbeirat kooperiert mit der städtischen Jugendpflege und vertritt die Belange von Kindern und Jugend-
lichen in der Öffentlichkeit.

Mitarbeit
Von der Mitwirkung im Jugendbeirat wird grundsätzlich niemand ausgeschlossen. Dabei wird auf ein kompliziertes
Wahlverfahren verzichtet; stattdessen können sich interessierte Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren
auf Stadtteilkonferenzen für den Beirat melden. Optimal wären dabei drei Projektgruppen, jeweils für Allendorf, für
Climbach und für Nordeck-Winnen. 
 

Hier nun beispielhaft einige Schwerpunkte, mit denen sich die bisherigen Jugendbeiräte im Verlauf ihrer Amtsperi-
oden beschäftigt haben:

- Einrichtung von Jugendzentren in allen drei Stadtteilen und deren Ausbau/Erhaltung,
- Planung, den Ausbau und die Gestaltung des Jugendzentrums Allendorf,
- Neugestaltung des Jugendzentrums Nordeck-Winnen sowie dessen regelmäßige Öffnung,
- Anschaffung eines Bauwagens als Jugendraum in Climbach, dann Einrichtung des Raums im BGH,
- Schaffung eines Skateplatzes in der Allendorfer Ortsmitte,
- Mögliche Standorte der Halfpipe und ihre Instandsetzung,
- Nutzung der Spielplätze,
- Instandsetzung und -haltung von Fußball- und Bolzplätzen,
- Durchführung von Müllsammelaktionen,
- Organisation gemeinsamer Aktionen und Unternehmungen im Landkreis Gießen
  (Bring Anna Mit, Forest Fun u.ä.),
- tw. Mitarbeit in der "Landesarbeitsgemeinschaft Jugend und politische Partizipation",
- Beteiligung an den jährlichen Ferienspielen
- Erarbeitung und Auswertung eines Fragebogens zu speziellen Problemlagen Jugendlicher in
  Allendorf (Lumda) uvm.

Diese (nicht vollständige) Liste soll verdeutlichen, um welche Themen es in den letzten Jahren ging und welchen
Beitrag der Jugendbeirat geleistet hat. Z. B. wurde ein Jugendzentrum in Allendorf eingerichtet und ein Bauwagen
in Climbach aufgestellt, der mittlerweile einem Anbau an das Bürgerhaus gewichen ist.
Und auch in Zukunft werden Themen und Fragen auftreten, bei denen es auf die Mitsprache der Kinder und Ju-
gendlichen ankommt, um deren Bedürfnisse und Wünsche optimal erfüllen zu können.


Klaus Dieter Gröger (Jugendpfleger)